Kartuschenrechner: Silikon-Verbrauch je Fuge
How many cartridges do you need? Enter the dimensions; the result includes 15 % loss for cutting, nozzle and rework.
2cartridges of 310 ml
Pure requirement 384 ml, with 15 % loss 442 ml.
length [m] × width [mm] × depth [mm] = ml, triangle ÷ 2, + 15 % loss (up to 25 % depending on technique), rounded up to whole containers. Rule of thumb: depth = half the width from about 10 mm width, narrow joints roughly square (IVD data sheet).
Guide value according to the manufacturer's data sheet, as of 30.09.2026.Matching products
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Wie viel Silikon Sie pro Meter Fuge brauchen und wie weit eine Kartusche reicht: als Rechner und als Tabelle zum Ablesen.
Verbrauchstabelle: Silikon pro Meter Fuge
Kurz beantwortet: Eine 310-ml-Kartusche Silikon reicht bei einer Fuge von 5 × 5 mm rechnerisch für rund 12 Meter, bei 8 × 6 mm für rund 6,5 Meter und bei 10 × 10 mm für rund 3,1 Meter. Der Verbrauch je Meter ist Fugenbreite mal Fugentiefe: 8 mm × 6 mm ergeben 48 ml Silikon pro Meter. In der Praxis gehen etwa 15 % für Anschnitt, Düse und Nacharbeit verloren, je nach Verarbeitungstechnik bis zu 25 %.
| Fuge (Breite × Tiefe) | Verbrauch pro Meter | 310-ml-Kartusche, rechnerisch | 310-ml-Kartusche, mit 15 % Verlust | 600-ml-Beutel, mit 15 % Verlust |
|---|---|---|---|---|
| 4 × 4 mm | 16 ml | 19 m | 17 m | 33 m |
| 5 × 5 mm | 25 ml | 12 m | 11 m | 21 m |
| 6 × 6 mm | 36 ml | 8,6 m | 7,5 m | 14 m |
| 8 × 6 mm | 48 ml | 6,5 m | 5,6 m | 11 m |
| 8 × 8 mm | 64 ml | 4,8 m | 4,2 m | 8,2 m |
| 10 × 8 mm | 80 ml | 3,9 m | 3,4 m | 6,5 m |
| 10 × 10 mm | 100 ml | 3,1 m | 2,7 m | 5,2 m |
| 12 × 10 mm | 120 ml | 2,6 m | 2,2 m | 4,3 m |
| 15 × 10 mm | 150 ml | 2,1 m | 1,8 m | 3,5 m |
| 20 × 12 mm | 240 ml | 1,3 m | 1,1 m | 2,2 m |
| 25 × 12 mm | 300 ml | 1,0 m | 0,9 m | 1,7 m |
Rechenweg: Breite (mm) × Tiefe (mm) = Milliliter je Meter Fuge. Die Fugentiefe wird bis zum Hinterfüllprofil (Rundschnur) gemessen. Werte gerundet, ohne Gewähr für unregelmäßige Fugen.
Wie viel Silikon brauche ich pro Meter?
So viele Milliliter, wie Breite mal Tiefe der Fuge in Millimetern ergeben: Eine 10 × 8 mm breite Anschlussfuge braucht 80 ml pro Meter, eine schmale 5 × 5 mm Fuge am Waschbecken 25 ml pro Meter. Für 10 Meter Fuge in 8 × 6 mm sind das 480 ml, mit Verlust rund 550 ml, also zwei Kartuschen à 310 ml.
Wie viele Meter reicht eine Kartusche bei einer Dreiecksfuge?
Etwa doppelt so weit. Die Dreiecksfuge (Hohlkehle, zum Beispiel am Wandanschluss der Wanne) hat den halben Querschnitt der Rechteckfuge: Bei 8 mm Schenkellänge sind es rund 32 ml pro Meter, eine 310-ml-Kartusche reicht dann für knapp 8,4 Meter einschließlich Verlust. Der Rechner oben rechnet beide Fugenformen.
Wie viel Primer brauche ich?
Der Primerverbrauch hängt von der Saugfähigkeit der Haftflanken und von der Auftragsweise ab und lässt sich nur näherungsweise angeben. Als Richtwert gelten 80 bis 150 ml je Quadratmeter Haftfläche. Die Haftfläche ist Flankenbreite mal Fugenlänge mal zwei Flanken: Bei 10 mm Flankenbreite und 10 Metern Fuge sind das 0,2 m², mit 100 ml/m² also rund 20 ml Primer. Den genauen Wert nennt das Datenblatt des Primers (OTTO Primer 1101, 1216, 1218, 1225).
Dichtstoffbedarf bei Fensterprofilen
Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über Mindestfugenbreiten in Abhängigkeit vom Werkstoff der Fensterprofile und der Elementlänge.
| Werkstoff der Fensterprofile | Elementlänge (stumpfer Anschlag) | Elementlänge (Innenanschlag) | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| bis 1,5 m | bis 2,5 m | bis 3,5 m | bis 4,5 m | bis 2,5 m | bis 3,5 m | bis 4,5 m | |
| PVC hart (weiß) | 10 | 15 | 20 | 25 | 10 | 10 | 15 |
| PVC hart und PMMA (dunkel, farbig extrudiert) | 15 | 20 | 25 | 30 | 10 | 15 | 20 |
| Harter PUR-Integralschaumstoff | 10 | 10 | 15 | 20 | 10 | 10 | 15 |
| Holz-Alu-Fenster | 10 | 10 | 15 | 20 | 10 | 10 | 15 |
| Aluminium-Kunststoff-Verbundprofile (hell) | 10 | 10 | 15 | 20 | 10 | 10 | 15 |
| Aluminium-Kunststoff-Verbundprofile (dunkel) | 10 | 15 | 20 | 25 | 10 | 10 | 15 |
| Holzfensterprofile | 10 | 10 | 10 | 10 | 10 | 10 | 10 |
Diese Mindestfugenbreiten B gelten auch für die Anschlussfugen im Innenbereich für Dichtstoffe mit > 15 % zulässiger Gesamtverformung.
Fugendimensionierung
Eine gängige Faustformel zur Fugendimensionierung lautet:
- Dichtstoff-Fugentiefe t = 0,5 × Fugenbreite b
- Die Dicke der Fugendichtmasse d entspricht 2/3 der Fugenbreite b
Das Verhältnis zwischen der Breite des Dichtstoffes in der Fuge (b) und der Tiefe des Dichtstoffs in der Fuge (t) sollte wie folgt sein:
| Fugenbreite b (mm) | Fugentiefe t (mm) |
|---|---|
| 10–15 | 8 ± 2 |
| 15–20 | 10 ± 2 |
| 20–25 | 12 ± 2 |
| 25–30 | 15 ± 3 |
| 30–35 | 15 ± 3 |
Quelle: Industrieverband Dichtstoffe e.V.